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Was ist das SAPHO-Syndrom?
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| Der Begriff "SAPHO-Syndrom" wurde erstmals 1987 von der
französischen Arbeitsgruppe um Kahn in Paris vorgeschlagen. Damit wurden
verschiedene, vorher mit unterschiedlichen Namen bezeichnete,
Krankheitsbilder zusammengefasst. Das SAPHO-Akronym charakterisiert das
Syndrom durch folgende Merkmale:
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| S = Synovitis
(Entzündung von Gelenken, Arthritis) A = Akne P = palmo-plantare Pustulose (Pustelbildung in den Innenflächen von Händen und Füssen H = Hyperostosis (Anbauten an Knochen und Gelenken, d.h. vermehrte Knochenbildung) O = Osteitis (Knochenentzündung)
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| Das SAPHO-Syndrom ist eine seltene Rheuma-Erkrankung die noch wenig bekannt ist. Das SAPHO-Syndrom ist am meisten in Westeuropa und Japan bekannt, genaue Häufigkeitszahlen liegen allerdings nicht vor. Betroffen sind sowohl Kinder und Jugendliche wie auch Erwachsene. Zur sicheren Diagnosestellung werden Szintigraphie, CT (Computer-Tomographie) und MRI/MRT (Magnet-Resonanz-Therapie auch Kernspin-Thomographie genannt) benutzt. Nicht alle oben genannten Merkmale müssen zutreffen oder sind gleichzeitig vorhanden! |